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Aus der Angst ins Vertrauen

In 6 Schritten aus der Angst kommen

Nimm dir am besten etwas Zeit und halte nach jeder Frage kurz inne.

Schritt 1: Angst wahrnehmen

Nimm dir einen Moment Zeit, um wahrzunehmen, wo du die Angst spürst. Schließe deine Augen. Nimm einen tiefen Atemzug und fühle. Wo in deinem Körper kannst du die Angst spüren? Im Bauch, in der Brust, im Hals? Wie fühlt es sich an? Eng, schwer, kribbelig, kalt, warm? Wie ist deine Atmung? Flach oder tief, ruhig oder schnell? Wie fühlen sich deine Hände an? Kalt, warm, zitterig? Fühle

Auf einer Skala von 1 – 10. Wo steht die Angst gerade?

Woher kennst du dieses Gefühl? Ist es eine bekannte Angst? Vor was hast du Angst? Hast du Angst vor dem Unbekannten? Angst es nicht kontrollieren zu können? Hast du Angst etwas zu verlieren? Angst vor Veränderung? Davor dass du nicht mehr alles tun kannst, was du willst? Alleine zu sein? Angst vor dem Tod? Und spüre – kommt dir diese Angst bekannt vor? Hast du schon einmal in deinem Leben diese Angst gefühlt?

Schritt 2: Angst annehmen

Kämpfe nicht dagegen an, und denke nicht, dass du keine Angst haben darfst. Es ist ok Angst zu haben. Angst ist ein lebensnotwendiges Gefühl, denn ohne sie würden wir vor dem Säbelzahntiger stehen und seine schönen Zähne bewundern.

Sieh auf die gute Absicht deiner Gefühle. Wozu hast du diese Angst? Oftmals hat es etwas mit Schutz oder Vorsicht  zu tun.

Wenn du die positive Absicht erkannt hast, entsteht ein Verständnis für dich und deine Angst. Bedanke dich bei deiner Angst und nehme sie als Teil von dir an.

Schritt 3: Angst auflösen

Ängste werden immer da sein – und das ist auch ok. Es ist nicht unser Ziel die Angst zu eliminieren. Aber sie darf immer kleiner, seltener und leichter werden. Und wir können lernen besser mit ihr zu leben.

Die Angst ist nur eine Seite der Medaille – was ist die Kehrseite der Angst? Was ist für dich das Gegenteil von Angst? Ist es Vertrauen? Liebe? Sicherheit? Hoffnung? Was ist es ganz speziell für dich?

Schritt 4: Entscheide

Du hast jeder Zeit die Freiheit dich für oder gegen die Angst zu entscheiden. Denn deine Gedanken haben maßgeblichen Einfluss auf deine Gefühle. Und was du denkst, bestimmst nur du. Ist es nicht eine logische Schlussfolgerung, dass wir Angst haben, wenn wir die ganze Zeit über Corona, ein Virus und seine Folgen nachdenken?

Wenn du dir die Angst und das Gegenteil von Angst als 2 Wölfe vorstellst, die Gegeneinander kämpfen, wird derjenige gewinnen, den du häufiger fütterst. Also entscheide dich hier und jetzt den Wolf des Vertrauens, der Liebe, der Sicherheit zu füttern.

Stelle dir eine Situation in deinem Leben vor, wo du diese Gefühle hattest. Wie fühlt es sich an? Wo in deinem Körper kannst du es fühlen? Wie sieht Vertrauen aus? Wie riecht es? Wie schmeckt es?

Hole dir diese guten Gefühle immer wieder in dein Leben. Denn nur so kommst du weg von der Angst hin zu dem guten Gefühl von Vertrauen, Sicherheit, Liebe…

Atme Vertrauen ein und atme Angst aus. (3 mal)

Schritt 5: Visualisiere

Stelle dir vor, es ist September und wir haben die Krise hinter uns gebracht. Du sitzt vor einem Café und genießt die Sonnenstrahlen auf deiner Haut. Menschen laufen auf der Straße.

Sind sie noch wie früher? Bewegen sie sich anders? Was strahlen sie aus? Wie gehen sie miteinander um?

Was hat sich für dich verändert?

Was ist weggefallen? Was ist dazu gekommen? Wofür bist du dankbar?

Überlege dir welchen Platz du in der neuen Welt einnehmen möchtest.

Ein noch größerer Sprung in die Zukunft: Du bist Oma/Opa und erzählst deinen Enkelkindern von der Zeit damals. Was möchtest du ihnen erzählen? Willst ihnen sagen „es war so schrecklich“ oder wirst du ihnen erzählen, „es war nicht leicht, aber wir haben es geschafft“, „es war nicht leicht, aber wir haben zusammengehalten“ oder vielleicht sogar „wir etwas Wichtiges in der Zeit gelernt“.

Schritt 6: Dein Beitrag

Wie kannst du dazu beitragen, dass sich deine Zukunftsvision erfüllt? Überlege dir, was genau dein Anteil an der Geschichte sein soll. Denn eines ist sicher, diese Zeit wird in die Geschichte eingehen. Wie kannst du anderen Menschen aus Ihrer Angst helfen? Schenke ihnen ein Lächeln, siehe ihre Nöte, unterstütze sie. Was kannst du tun? Übernehme Einkäufe für ältere Menschen in der Nachbarschaft, rufe öfter deine Familie und Freunde an.


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